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Viel beliebter: Herzogin Meghan soll neidisch auf Kate sein

May 24, 2026  Twila Rosenbaum  8 views
Viel beliebter: Herzogin Meghan soll neidisch auf Kate sein

Herzogin Meghan (44) ist für eine humanitäre Mission in die Schweiz gereist. Dort besuchte die Frau von Prinz Harry (41) das Lost Screen Memorial, das Menschen gewidmet ist, die nach digitaler Gewalt gestorben sind, und hielt eine Rede an der Seite von WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus. Außerdem traf sie sich bei einem Dinner mit Ministern und WHO-Delegierten. Parallel sorgte Kate Middleton (44) mit einer Reise ins norditalienische Reggio Emilia für Schlagzeilen, wo sie ihre Arbeit rund um frühe Kindheitsthemen mit einer Recherche-Reise vertiefte.

Auf dem YouTube-Kanal von Kinsey Schofield diskutierten Kinsey und der Journalist Kevin O’Sullivan Meghans vermeintliche Reaktion auf Kates große Bühne – und warfen der Herzogin Neidgefühle vor. In sozialen Netzwerken wurde zudem darüber spekuliert, ob Meghans Termin bewusst in diese Woche gelegt wurde. Der royale Kommentator Kevin O'Sullivan äußerte sich dazu deutlich: „Sobald ich Kates Reise nach Italien sah, dachte ich, Meghan wird bald reagieren – und sie hat es innerhalb weniger Tage getan. Es ist ziemlich klar, dass sie es hasste, Kate wieder auf der internationalen Bühne zu sehen und triumphieren zu sehen.“ Schofield stimmte zu und fragte: „Warum bleibt sie so kleinlich? Wenn wir Meghans Version glauben sollen, lebt sie ihr bestes Leben, hat alles bekommen, was sie wollte, und ist frei.“

Die Debatte über das Verhältnis der beiden Herzoginnen ist nicht neu. Seit dem sogenannten Megxit im Jahr 2020, als Harry und Meghan ihre königlichen Pflichten niederlegten und nach Nordamerika zogen, wird über Spannungen zwischen ihnen und dem Rest der britischen Königsfamilie spekuliert. Insbesondere das Verhältnis zwischen Meghan und Kate gilt als angespannt. Angeblich soll es bereits vor der Hochzeit von Harry und Meghan im Mai 2018 zu Disharmonien gekommen sein, etwa wegen unterschiedlicher Erwartungen an das royale Leben oder wegen angeblicher Meinungsverschiedenheiten über das Verhalten bei öffentlichen Auftritten.

Die Schweiz-Reise von Meghan fand nur wenige Tage nach dem Start von Kates Italienbesuch statt. Beide Frauen engagieren sich für wohltätige Zwecke, jedoch mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Kate konzentriert sich seit Jahren auf die frühkindliche Entwicklung, während Meghan sich verstärkt für Frauenrechte, digitale Sicherheit und humanitäre Anliegen einsetzt. Dennoch werfen Kritiker Meghan vor, sie suche stets die Nähe zu Kates Themen und versuche, deren Erfolge zu kontern. Ein Nutzer auf Twitter schrieb: „War dieses Event lange vor Catharines Reise nach Italien geplant, oder wurde dieser schnelle Trip von ihrem PR-Team zusammengestellt, um der Prinzessin von Wales entgegenzuwirken?“

Die Fronten bleiben verhärtet: Schon vor zwei Monaten hieß es, dass Prinz William (43) und Prinzessin Kate bei einer möglichen Sommer-Rückkehr von Prinz Harry und Herzogin Meghan auf Abstand bleiben wollten. Aus dem Umfeld des walisischen Paares wurde damals laut Daily Mail betont: „Sollte der König den Herzog und die Herzogin von Sussex einladen, bei ihm zu bleiben, ist das allein Sache Seiner Majestät.“ Und weiter: „Die Haltung des Prinzen und der Prinzessin von Wales ist unverändert, und sie würden keine eigenen Treffen mit ihnen arrangieren, es sei denn, beide nehmen möglicherweise zusammen an einem offiziellen öffentlichen Termin teil.“ Gleichzeitig wurde berichtet, dass Harry eine Einladung von König Charles (77) nach Sandringham begrüßt hätte. Ein Freund sagte der Sunday Times: „Wenn der König sagen würde: ‚Komm und verbringe etwas Zeit mit der Familie‘, würde er das lieben.“ Dahinter stand demnach auch der Wunsch, mehr Zeit mit seinem Vater zu verbringen und Archie (7) und Lilibet (4) ihren Großvater sehen zu lassen.

Die Spekulationen um Meghans angeblichen Neid auf Kate sind Teil eines größeren Narrativs, das die Medien seit Jahren verfolgen. Während die einen Meghan als selbstbewusste, unabhängige Frau darstellen, die sich nicht in die royale Schablone pressen lässt, sehen andere in ihr eine getriebene Person, die ständig um Anerkennung ringt. Kate hingegen wird oft als pflichtbewusst, zurückhaltend und diplomatisch beschrieben. Diese Gegensätze werden immer wieder auf die Spitze getrieben, sobald die beiden Frauen zeitgleich im Rampenlicht stehen.

Ein genauerer Blick auf Meghans humanitäres Engagement zeigt, dass sie seit ihrem Ausscheiden aus der Königsfamilie zahlreiche Projekte unterstützt hat – von der Frauenförderung über die Bekämpfung von Rassismus bis hin zur psychischen Gesundheit. Das Lost Screen Memorial, das sie in Genf besuchte, ist ein Projekt der Organisation „The Diana Award“ und erinnert an Menschen, die durch digitale Gewalt ihr Leben verloren haben. Meghans Rede dort wurde von vielen als kraftvoll und einfühlsam beschrieben. Dennoch überschattet der ständige Vergleich mit Kate ihre Arbeit.

Die Frage nach dem Timing ist sicherlich berechtigt. Dass zwei royale Damen innerhalb einer Woche im europäischen Ausland unterwegs sind, ist nicht ungewöhnlich. Allerdings fällt auf, dass Meghans Termin genau in die Zeit fiel, als die Berichterstattung über Kates Italienreise ihren Höhepunkt erreicht hatte. Ob dies Zufall oder Kalkül ist, lässt sich kaum abschließend klären. Fakt ist jedoch, dass die öffentliche Wahrnehmung stark von dieser Parallelität geprägt wurde. Während Kates Reise als routinemäßige Fortbildung und Ausbau ihres Fachwissens wahrgenommen wurde, erntete Meghans Auftritt zusätzliche Aufmerksamkeit, weil er als Konkurrenzverhalten interpretiert wurde.

Es ist auch interessant zu sehen, wie unterschiedlich die deutschen und internationalen Medien über die beiden Reisen berichten. Während britische Boulevardzeitungen wie die Daily Mail oder der Mirror oft eine klare Position beziehen – meist pro-Kate und anti-Meghan –, sind deutsche Medien häufig neutraler, wenn auch nicht immer. In diesem Fall scheint die Tendenz eher dahin zu gehen, Meghans Handeln kritisch zu hinterfragen, ohne jedoch in offene Feindseligkeit zu verfallen.

Die royale Familie selbst hält sich bedeckt. Weder der Buckingham-Palast noch das Kensington-Palast haben zu den Spekulationen Stellung genommen. Das ist typisch: Die Königsfamilie vermeidet es, in interne Machtkämpfe öffentlich einzugreifen. Allerdings sickern immer wieder Informationen aus den jeweiligen Lagern durch – mal über angebliche Missstimmungen, mal über versöhnliche Gesten. So hieß es vor einigen Monaten, Meghan habe Kate nach deren Krebsdiagnose eine private Nachricht geschickt. Ob dies stimmt, bleibt unbestätigt.

Unabhängig von den persönlichen Beziehungen zeigt dieser Fall einmal mehr, wie stark die Medien und die Öffentlichkeit auf Konflikte zwischen prominenten Frauen fokussiert sind. Der Vergleich zwischen Meghan und Kate ist zu einem Dauerthema geworden, das immer wieder neu entfacht wird. Dabei geht oft unter, dass beide Frauen ernsthafte wohltätige Arbeit leisten und sich für wichtige gesellschaftliche Anliegen einsetzen. Kates Einsatz für die frühkindliche Entwicklung – etwa durch ihre Schirmherrschaft über das Royal Foundation Centre for Early Childhood – hat viel Anerkennung gefunden. Meghan wiederum hat mit ihrem Podcast „Archetypes“ und öffentlichen Reden immer wieder auf die Diskriminierung von Frauen hingewiesen.

Es bleibt abzuwarten, ob die Spannungen zwischen den Schwägerinnen jemals abflauen werden. Solange sie jedoch in unterschiedlichen Ländern leben und nur selten aufeinandertreffen, wird jede parallele Reise sofort als gezielter Schachzug interpretiert. Das ist schade, denn es lenkt vom eigentlichen Inhalt ihrer Arbeit ab. Vielleicht wäre es an der Zeit, dass sowohl die Medien als auch das Publikum versuchen, die Leistungen beider Frauen unabhängig voneinander zu würdigen, anstatt sie ständig gegeneinander auszuspielen.


Source: Promiflash.de News


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